Methylsulfonylmethan - was zunächst nach Chemieunterricht klingt, ist in jedem menschlichen Körper nachweisbar. MSM ist eine organisch gebundene Schwefelverbindung, die auch in einigen Lebensmitteln vorkommt. Auch Wissenschaftler sind auf Methylsulfonylmethan aufmerksam geworden und untersuchen den Effekt auf den Menschen.
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Was ist Methylsulfonylmethan (MSM)?
Bei MSM handelt es sich um organisch gebundenen Schwefel, der natürlich vorkommt. Auch wenn die Substanz nicht sonderlich populär ist, wurde sie bereits vor 130 Jahren durch russische Forscher entdeckt. MSM stellt sich geschmacks- und geruchslos dar. In vielen Lebensmitteln wie Sauerkraut, Tee, Fleisch sowie Fisch, Tomatenmark und roher Milch ist die ursprüngliche Version von MSM enthalten. Durch aufwendige Verarbeitungsprozesse, bei denen unter anderem Erhitzungs- und Trocknungsverfahren angewendet werden, wird der Nährstoff zerstört.Ist Methylsulfonylmethan schädlich?
MSM besitzt lediglich eine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel und darf nicht als Arzneimittel vertrieben werden. Dafür müsste eine größere Anzahl an aussagekräftigen Studien existieren. Auch das mögliche Nebenwirkungsspektrum bei der Einnahme von MSM muss zunächst näher erforscht werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ist der Ansicht, dass Menschen mit einer ausgewogenen Ernährung in der Lage sind, ihren Bedarf an Schwefel zu decken. Das Bundesamt für Verbraucherschutz weist darauf hin, dass Schwangere auf die Einnahme von MSM verzichten sollten. Das Gleiche gilt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und für Menschen, bei denen Cumarin- Antikoagulantien (zur Prophylaxe von Thrombembolien) zur Anwendung kommen.MSM-Dosierung
Mithilfe von Studien wollten Forscher herausfinden, welche Dosierung sich bei MSM am besten eignet. In Tiermodellen konnten Wissenschaftler belegen, dass weder 2 g/Kilogramm Körpergewicht im Rahmen einer Einzeldosis, noch 1,5 g/Kilogramm Körpergewicht täglich in einem Zeitraum von 90 Tagen zu Nebenwirkungen führte Horváth K, Noker PE, Somfai-Relle S, Glávits R, Financsek I, Schauss AG. Toxicity of methylsulfonylmethane in rats. Food and Chemical Toxicology. 2002 Oct;40:1459-62. PubMed PMID: 12387309 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12387309/ Das Bundesinstitut für Risikobewertung beurteilt eine Menge von 50 mg MSM täglich für unbedenklich. Dem zugrunde lag eine Produktbewertung aus dem Jahr 2013. Die Food and Drug Administration (FDA), eine US-amerikanische Einrichtung für Lebens- und Arzneimittel, sah ein Produkt mit 4,8 g als Tagesdosis im Jahr 2007 ebenfalls als ungefährlich an.Nebenwirkungen von MSM
Bei der Einnahme von MSM sind weder Gewöhnungseffekte noch eine Abhängigkeit gegeben. Unter der kurzfristigen Anwendung von Methylsulfonylmethan kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:- Allergische Reaktionen
- Magen-Darm- Beschwerden
- Hautreizungen
MSM kaufen
Methylsulfonylmethan ist in folgenden Darreichungsformen erhältlich:- MSM Tabletten
- MSM Kapseln
- MSM Pulver