Ashwagandha wird auch als Winterkirsche, Withania somnifera oder Schlafbeere bezeichnet. Übersetzt bedeutet Ashwagandha „Geruch des Pferdes“. Diesen Namen trägt die Pflanze, da die Wurzel einen markanten bitter-süßlichen Geschmack hat.
Die Schlafbeere ist im Nahen Osten über China bis nach Afrika beheimatet. Ursprünglich stammt, so vermuten Experten, die Pflanze jedoch aus dem nordafrikanischen Raum und breitete sich langsam über andere Kontinente aus. In der ayurvedischen Tradition hat Ashwagandha einen festen Platz.
Ashwagandha ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen.
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Ashwagandha im Ayurveda
In Indien ist die Schlafbeere seit mehr als 5000 Jahren bekannt. Die Pflanze wird auch als „Indischer Ginseng“ bezeichnet. Insbesondere im Ayurveda wird Ashwagandha als „Rasayana“-Kraut bezeichnet. Trotz des hohen Bekanntheitsgrades in Indien und der Bezeichnung „Königin des Ayurveda“ wird die Schlafbeere erst seit wenigen Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht.
Ashwagandha Darreichungsformen
Ashwagandha ist in folgenden Darreichungsformen erhältlich:
- Pulver
- Kapseln
- Tabletten
- Extrakt
- Tee
Viele Anwender bevorzugen Ashwagandha in Form von Kapseln oder Tabletten, da so der bittere Geschmack umgangen werden kann. Zudem kann der Extrakt mitgenommen und einfach dosiert werden. Flexibler sind Kunden allerdings, wenn sie das Pulver anwenden. Eingestreut in Getränke kann es unkompliziert gehandhabt werden. Viele Anwender geben das Pulver in ein Glas Milch. Ein Löffel Honig sorgt für einen guten Geschmack. Wichtig ist nur, dass das Pulver richtig dosiert wird. Auch Ashwagandha in Form von Tee wird immer beliebter.
Dosierung und Nebenwirkungen von Ashwagandha
Wird Wurzelextrakt in Kapselform bevorzugt, liegt die Tagesdosis bei 300-500 mg. Bei reinem Pulver beträgt die Tagesdosis 6000 mg, was 6 g täglich entspricht. Hierbei sollte die Menge allerdings auf 3 Einheiten täglich, zu je 2000 mg, verteilt werden. Da die Schlafbeere wasser- und fettlösliche Inhaltsstoffe besitzt, sollte das Produkt optimalerweise zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. So werden auch potentielle Verdauungsbeschwerden reduziert.
Nebenwirkungen wurden bei einer kurz- oder mittelfristigen oralen Anwendung nicht berichtet. Über eine Langzeitwirkung kann derzeit jedoch keine exakte Auskunft erfolgen. Eine Überdosierung kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt führen.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Ashwagandha nicht eingenommen werden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme der Schlafbeere unter Umständen zu Fehlgeburten führen kann.