Ratgeber

Moringa - Der Meerrettichbaum aus Indien

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Moringa oleifera, ein tropisches Gewächs, hat in Südasien eine lange Tradition. Hierzulande wird die Pflanze immer beliebter. Aufgrund der guten Verträglichkeit und der einfachen Einnahme stößt Moringa oleifera bei den Forschern in Asien und Afrika auf zunehmendes Interesse. Erste Forschungsergebnisse liegen bereits vor.

Inhalt 5 Abschnitte
  1. Was ist drin? Die Inhaltsstoffe von Moringa Pulver
  2. Moringa im Überblick
  3. Moringa Darreichungsformen
  4. Dosierung und Nebenwirkungen von Moringa
  5. Moringa Produkte kaufen

Was ist drin? Die Inhaltsstoffe von Moringa Pulver

Bei Moringa oleifera handelt es sich um einen Baum, der seine Heimat im Norden von Indien hat. Der Baum trägt viele Namen, wie zum Beispiel Klärmittelbaum, Trommelstockbaum, Meerrettichbaum, Behenbaum und Behennussbaum. Für die Herstellung von Moringa Pulver werden die Blätter des Baumes benötigt. Das Pulver enthält Nährstoffe, Vitamine, Mineralien sowie Spurenelemente.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Vitamin A, E, K und B2
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink
  • Antioxidantien
  • Ballaststoffe (24 %)
  • Pflanzliche Proteine (25 %), darunter auch essenzielle Aminosäuren

Moringa im Überblick

Moringa enthält von Natur aus viele Nährstoffe. Die Pflanze wird seit Jahrtausenden verwendet, aus wissenschaftlicher Sicht gibt es aber noch viele Aspekte zu untersuchen.

Moringa Darreichungsformen

Moringa ist in folgenden Darreichungsformen erhältlich:

  • Pulver
  • Kapseln
  • Tabletten
  • Presslinge
  • Tee
  • Öl

Wegen der einfachen Anwendbarkeit ist vor allem das Moringa Pulver sehr beliebt. Einfach eingestreut in Getränke oder Nahrung kann es den Speiseplan bereichern. Tabletten, Presslinge und Kapseln sind hingegen einfach mitzuführen und sorgen für hohe Flexibilität im Tagesablauf. Einige Anwender setzen auf einen Aufguss mit Moringa Tee. Dazu werden die Moringa-Blätter oder die getrockneten Blüten der Pflanze verarbeitet. Bei Moringa in Form von Öl ist die Anwendung denkbar einfach. Wie Olivenöl wird auch das Moringa-Öl auf die Haut aufgetragen und sanft eingetrieben.

Dosierung und Nebenwirkungen von Moringa

Der Geschmack von Moringa wird als erdig bezeichnet und erinnert an Matcha-Tee oder auch Spinat. Auch deshalb eignet sich das Pulver hervorragend, um es in Speisen zu mischen. Auch wenn es erst einmal egal ist, zu welcher Uhrzeit Moringa eingenommen wird, integrieren es manche Anwender morgens in ihren Tagesablauf.

Laut Hersteller sollten zwischen 3-5 g täglich aufgenommen werden. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurden jedoch bis zu 8 g des Pulvers eingesetzt. Dadurch, dass Moringa Pulver scharfe und bittere Substanzen (Senfölglykoside) enthält, kann es unter Umständen zu Unverträglichkeiten kommen. Daher empfehlen Hersteller, mit der Dosierung allmählich zu beginnen und sie nach und nach zu steigern. Scheinbar ist das Pulver bei einer Hitzebehandlung verträglicher.

An folgende Richtwerte können sich Anwender halten:

  • Ein halber Teelöffel täglich, um den Organismus an das Pulver zu gewöhnen.
  • Nach ein bis zwei Wochen kann die Dosierung auf einen Teelöffel täglich verdoppelt werden. Alternativ können Anwender auch zweimal täglich einen halben Teelöffel des Pulvers einnehmen.
  • Die Dosierung kann nach einigen Wochen nochmals erhöht werden. Zwar gibt es keine Obergrenze, eine Vielzahl der Anwender nimmt aber höchstens 6 g täglich ein. Diese Dosierung wurde auch in wissenschaftlichen Untersuchungen gefahrlos angewendet.

In der Regel werden Moringa Produkte sehr gut vertragen und lösen kaum Nebenwirkungen aus. In seltenen Fällen kann es jedoch zu Durchfall kommen, dann sollte die Dosierung entsprechend angepasst werden. Auch wenn die Pflanze bereits seit Jahrtausenden verwendet wird, können derzeit über die Sicherheit im Rahmen einer Schwangerschaft oder Stillzeit keine Auskünfte gegeben werden. Deshalb sollten Schwangere oder stillende Frauen auf die Einnahme verzichten. Die Rinde und Wurzelrinde des Baumes sind aufgrund ihres Alkaloidgehaltes als giftig zu bezeichnen, deshalb sollte die Wurzel nicht regelmäßig gegessen werden.

Moringa Produkte kaufen

Moringa Produkte werden immer beliebter, dadurch drängen auch immer mehr Hersteller auf dem Markt. Es ist aber wichtig, dass Anwender beachten, dass es teilweise große Qualitätsunterschiede gibt. Besonders häufig ist Moringa in Form von Pulver oder Kapseln erhältlich. Transparente Herstellungspraktiken und eine umfassende Inhaltsangabe zeichnen seriöse Hersteller aus. Anwender sollten darüber hinaus auch auf die Schadstofffreiheit achten. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist ein entsprechendes Bioprodukt zu empfehlen. Ganz wichtig ist es, dass das verarbeitete Material aus einer seriösen Bezugsquelle stammt. Dabei sollte die Qualität garantiert werden, indem Verunreinigungen, die unter anderem durch Dünger, Schwermetalle, Pestizide, Schimmel und Schwermetall entstehen können, vermieden werden. Wichtig: Je nachdem, in welchen Kulturformen oder Jahreszeiten die wertvollen Inhaltsstoffe gewonnen werden, kann auch der entsprechende Gehalt variieren. Auch die Herkunftsländer können das Produkt entscheidend beeinflussen. Auch wenn eine allgemeine Auskunft über die Seriosität anhand der Inhaltsstoffe schwierig ist, sollten Anwender auf den Beipackzettel achten. Im Zweifel lohnt sich eine Nachfrage bei dem Hersteller oder Verkäufer.

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